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Agenda 21
An verschiedenen Zukunftstischen beschäftigen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger damit, die Zukunftsfähigkeit Schifferstadts vor allem in Sachen Natur und Umwelt zu sichern. Sie haben sich insbesondere dem Ziel des nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen verschrieben.
Agenda Ansprechpartner:
Rudi Disqué, BeigeordneterE-Mail: r_disque@schifferstadt.de
Was ist eigentlich die Agenda 21?
Die Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung hat im Jahre 1992 in Rio de Janeiro die "nachhaltige umweltgerechte Entwicklung" zum weltpolitischen Leitbild erklärt.
Die Agenda 21, die mit ihren 40 Kapiteln alle wesentlichen Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung anspricht, ist das in Rio von mehr als 170 Staaten verabschiedete Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Mit diesem Aktionsprogramm werden detaillierte Handlungsaufträge gegeben, um einer weiteren Verschlechterung der Situation entgegenzuwirken, eine schrittweise Verbesserung zu erreichen und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicherzustellen. Wesentlicher Ansatz ist dabei die Integration von Umweltaspekten in alle anderen Politikbereiche.
Was bedeutet nun "nachhaltige umweltverträgliche" Entwicklung?
Der in der Agenda verwendete Schlüsselbegriff der "Nachhaltigkeit" bedeutet, die Verbesserung der ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen der Menschen mit der langfristigen Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang zu bringen. Eine nachhaltige Entwicklung in den Gemeinden ist nur gegeben, wenn sie sozial verträglich, ökonomisch dauerhaft, ökologisch tragfähig ist.
Nachhaltige Entwicklung heißt:
- keinen Raubbau betreiben, sondern natürliche Ressourcen schützen;
- es darf nur soviel verbraucht werden, wie sich wieder nachbilden oder anders ersetzen lässt;
- unsere Umwelt nur mit soviel Stoffen oder Energie belasten, wie sie selbst aufnehmen oder zurückbilden kann.
Was wurde bisher in Schifferstadt getan?
- September 1998: Besprechung Stadtvorstand - Pressemitteilung - Information der Fraktionen
- Dezember 1998: SPD Antrag
- Januar/Februar 1999: Besuch von Informationsveranstaltungen
- April 1999: Beratung in den Ausschüssen
- 20.Mai 1999: Stadtratsbeschluss
- September 1999: Einladung zur Auftaktveranstaltung 1999 Auftaktveranstaltung mit Dirk Kron
- Oktober 1999: Vortrag bei der Kultur- und Sportvereinigung
- 1999: Vorstellung beim Jugendstadtrat
- 1999: Beginn der Arbeit in der Großgruppe Ziel. Stärken - Schwächen - Analyse, Gruppenbildung, Leitung der Gruppen
- Februar 2000: Arbeit in der Großgruppe Ziel: Aufträge für Gruppen, Ziel-, Zeitvorgaben
- Februar bis September 2000: Gruppenarbeit, regelmäßige Treffen des Agenda-Beirates, Verwirklichung von Projekten, Berichte in den Ausschüssen
- 25.09. - 06.10.2000: Ausstellung "Lokale Agenda 21 Schifferstadt; Zukunft einer Stadt"
- März bis September 2001: mehrere Workshops, in denen Leitbilder, Leitlinien, Ziele und Indikatoren für die Agenda-Arbeit in den einzelnen Aufgabenbereichen erarbeitet wurden
- Anschließend haben die Beratungen in den zuständigen Ausschüssen der Stadt begonnen. Danach wird der Stadtrat über die erstellten Agenda-Richtlinien entscheiden.
Lokale Agenda 21: Global denken - lokal handeln!
Machen Sie mit, wenn diese Themen Sie interessieren. Wenden Sie sich bitte an die Sprecherin oder den Sprecher des jeweiligen Zukunftstisches.
Bei der Stadtverwaltung Schifferstadt steht
Uwe Volk
E-Mail: U_Volk@Schifferstadt.de
Telefon-Nr. 06235 44-128
als Ansprechpartner zur Verfügung.
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