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Sicherungsmaßnahmen und Brennholzangebot


Viele Kiefern, Birken, Buchen aber auch alte Eichen haben den Kampf gegen die Trockenheit verloren und stellen jetzt eine Gefahr für die Waldbesucher dar. Die Verkehrssicherungsarbeiten werden nur an den Hauptwegen durchgeführt. In den Waldbeständen und entlang von Trampelpfaden, werden diese Trockenständer nicht gefällt. Deshalb empfiehlt der Förster wegen der Gefahr herunterfallender Äste, insbesondere bei Wind auf den Hauptwegen und bei starkem Wind ganz aus dem Wald zu bleiben.

Zum Einsatz kommen große Forstschlepper. Diese Maschinen arbeiten pfleglich und schnell, haben aber keine „Rundum-Augen“. Das heißt es besteht Lebensgefahr, falls sich jemand einer Holzerntemaschine nähert. Die Bevölkerung wird gebeten, die Absperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu respektieren und sich auf keinen Fall Maschinen oder Waldarbeitern zu nähern.

Es gibt noch wenig Restholz aus dem letzten Winter, was günstig und schnell erworben werden kann. In diesem Jahr wird ausreichend Brennholz zur Verfügung stehen. Insbesondere dürre Kiefern können günstig erworben werden. Dies ist auch ökologisch sinnvoll, da fast die gleiche Brennleistung wie bei Laubholz erreicht wird aber kein lebender Baum gefällt werden muss.

Wegen der Pandemie finden in diesem Jahr keine Brennholzsprechstunden in Schifferstadt statt. Der Förster benötigt (wie in jedem Jahr):

-       Den Namen des Käufers

-       Die vollständige Adresse mit aktueller Telefonnummer

-       Den Ortswunsch, die Art des Holzes (Polter- oder Schlagholz)

-       Die Menge und den max. Durchmesser des Holzes

-       Falls noch nicht vorliegt, eine Kopie des Motorsägenscheines

 

Die Anmeldung von Brennholz kann erfolgen:

-       Per Mail (georg.spang@wald-rlp.de)

-       Per Telefon: 06232-6580859 (i.d.R. zwischen 14:30 – 17:00 Uhr)

-       Per Anmeldezettel (an der Infotheke des Rathauses erhältlich). Der Zettel kann auch dort wieder abgegeben oder per Mail an o.g. Adresse geschickt werden.

-       Für dringenden persönlichen Rückfragen gibt es eine Sprechstunde in der Sommerfesthalle in Otterstadt am 25.11. von 17:00 – 18:00 Uhr (hier müssen die Corona-Sicherheits-Regeln beachtet werden)

 

Die Preise für Brennholz sind revierübergreifend gleich und entsprechen dem Vorjahr:

Polterholz, Harvesterholz:

  • Laubholz         40,00 Euro / Ster

Kronenholz, Schlagabraum, Kopfholz:

  • Zwischen 20,- und 25,- Euro / Ster

 

Für jegliche Aufarbeitung von Brennholz im Kommunalwald ist ein Nachweis über die Teilnahme an einem Motorsägelehrgang erforderlich. Falls dieser noch nicht vorliegt, bitte entsprechend mitschicken.

Die Abgabe von Schlagabraum ist begrenzt. Selbstwerbung von Brennholz ist generell nur in der Zeit vom 1.Dezember bis 30. März möglich. Noch nicht aufgearbeitetes Holz aus dem Vorjahr soll bis Ende November gesägt und aus dem Wald abtransportiert sein um Verwechslungen in der Nummerierung zu vermeiden.