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Umwelttip

Für mehr Nachhaltigkeit: Mit gebrauchten Dingen ein Lächeln zaubern


Allein auf einer landwirtschaftlichen Fläche von der zehnfachen Größe des Saarlands wird nur Essen angebaut, das am Ende in der Tonne landet. Dass wir etwas ändern müssen, ist klar. Die Lösung scheint einfach: Wer weniger einkauft, wirft auch weniger weg. Was aber, wenn wir diesem guten Vorsatz mal nicht gerecht werden können? In Schifferstadt gibt es diverse Anlaufstellen, gut Erhaltenes oder noch Genießbares an den Mann oder die Frau zu bringen und damit sogar noch ein Lächeln zu zaubern.

Gebrauchtes spenden und verschenken

Kleidung, Spielsachen, Bücher, Geschirr – im Kleiderlädchen „Wühlmaus“ in der Rehbachstraße 4 können normalerweise gebrauchte, gut erhaltene Gegenstände abgegeben und zu einem günstigen Preis eingekauft werden. Das vom Deutschen Kinderschutzbund Rhein-Pfalz-Kreis e.V. betriebene Geschäft ist jedoch coronabedingt bis auf weiteres geschlossen. Spenden können derzeit nicht angenommen werden.

Bis zur Wiedereröffnung – und natürlich auch darüber hinaus – können Schifferstadterinnen und Schifferstadter ihre Gebrauchten Sachen über Facebook-Gruppen wie zum Beispiel „Free Your Stuff Schifferstadt und Umgebung“ verschenken.

 

Gebrauchtes aus der gesamten Rhein-Neckar-Region gibt es über den Tausch- und Verschenkemarkt des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft unter https://rhein-pfalz.verschenkmarkt.info/

Vom Gästebett, über den Wohnzimmerschrank bis hin zum Fondue-Set kann hier alles inseriert werden, was gesucht wird oder sich zum Verschenken oder Tauschen eignet.

Mit dem alten Handy zum Umweltschützer werden

Wussten Sie, dass mehrere Millionen Althandys in deutschen Schubladen schlummern? Gehört Ihres vielleicht auch dazu? Dann können Sie ganz einfach doppelt zum Umweltschützer werden: Wer ausrangierte Handys, Smartphones, Tablets und Co. in einer der beiden Sammelboxen des Naturschutzbundes Deutschland e.V. (NABU) im Rathaus-Foyer oder im Weltladen, Hauptstraße 6, entsorgt, verhindert, dass die Schadstoffe aus dem Gerät auf den Müll kommen und stellt sicher, dass Rohstoffe wiederverwertet werden. Die gemeinnützige GmbH AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) verkauft die wiederaufbereiteten Geräte nur in Europa. Nicht mehr funktionsfähige Geräte werden zum Recycling gegeben.

Lebensmittel vor der Tonne retten

Wer gut plant, wirft weniger weg. Dabei hilft schon der altbekannte Einkaufszettel. Sich einmal in der Woche für ein paar Minuten hinzusetzen, sich Gerichte für die kommenden Tage auszudenken und die Zutaten auf einer Liste zu notieren, spart nicht nur Geld – schließlich landet nur noch das im Einkaufskorb, was auch definitiv gegessen wird – sondern auch unnötigen Abfall. Bleibt dann doch mal etwas übrig, bieten sich Gerichte wie Eintopf, Curry oder eine trendige Bowl an: Hier kann alles rein, was sonst keine Verwendung mehr finden würde – von der einsamen Karotte bis zur halben Packung Linsen.

Wer mit seinen Resten wirklich gar nichts anzufangen weiß, kann sie in Facebook-Gruppen wie beispielsweise „Zu gut oder zu schade für die Tonne/Schifferstadt und Umgebung“ kostenfrei anbieten.

Wer Lebensmittel vor der Tonne retten und dabei noch sparen möchte, kann sich die „Too Good To Go“-App herunterladen. In Schifferstadt ist aktuell „Tanjas Marktlädl“ registriert. Über die App kann man sich pro Tag zwei Kisten voller noch genießbarer Lebensmittel zum vergünstigten Preis sichern. In die Kiste wandert, was nach Ladenschluss übrigbleibt: Meist Obst und Gemüse, das nicht mehr ganz so ansprechend aussieht, aber auch verarbeitete Lebensmittel vom Mittagstisch.