Rathaus

Herzlich Willkommen

Wir möchten, dass Sie sich wohl fühlen

Schifferstadt Leuchtet

Kita am Wald


Die Kita am Wald macht im Wald mit den Kindern ein Adventsgärtlein. Hier laufen Josef, Maria und der Esel jeden Tag ein Stückchen näher zum Stall und erleben dabei allerlei Abenteuer bis endlich das Wunder geschieht und der Messias geboren wird. Die Kinder lieben es das Gärtlein herzurichten und jeden Tag einen goldenen Stern in einen Abschnitt zu legen und Maria und die anderen weiter zu bewegen. So wird die Zeit bis Weihnachten für die Kinder ersichtlich und sie erfahren die Geschichte der Weihnacht sehr lebendig mit.


Adventsgärtchengeschichte


Di, 1.12.: Zwei Freunde / Stern über dem Stall

zwei Freunde, Ochse und Esel, spielen vor dem Stall verstecken. Sie sind müde, gehen in den Stall, schlafen ein. Nachts weckt sie ein helles Licht. Was ist das? Ein heller Stern leuchtet. Ochs: „Mein Vater sagte, immer, wenn ein heller Stern leuchtet, geschieht ein Wunder“. Ochs und Esel wollen das Wunder gerne sehen.


Mi, 2.12: Engel erscheint / Aufträge für Ochs und Esel

In der nächsten Nacht ist es wieder ganz hell. Ein Engel erscheint im Stall und spricht zu Ochs und Esel: „Ich brauche eure Hilfe. Eine Frau und ein Mann sind weit vor den Toren von Bethlehem. Sie müssen dorthin, weil der Kaiser alle Menschen des Landes zählen will. Deshalb müssen sie sich dort in die Liste eintragen. Die Frau, Maria heißt sie, ist aber hochschwanger und kann nicht mehr gut laufen. Lieber Esel, bitte geh Du zu den beiden und trage Maria nach Bethlehem.“ Der Ochse will seinem Freund helfen, aber der Engel hat eine andere Aufgabe für ihn: „Lieber Ochs, Du gehst direkt nach Bethlehem. Dort sind alle Herbergen voll und es ist kein Platz mehr für Maria und Josef. Du aber suchst dort einen Stall, in dem das Kind auf die Welt kommen kann.“ Beide sind aufgeregt und freuen sich über ihren Auftrag, sind aber auch ein wenig besorgt, ob sie es denn schaffen. „Habt keine Angst, ihr seid nicht alleine. Ich schicke euch meine Helfer, die euch immer zur Seite stehen.“ Aufgeregt sind Ochs und Esel, aber irgendwann schlafen sie ein.


Do, 3.12.: Abschied der Freunde

„Noch nie waren wir getrennt. Vielleicht sehen wir uns nie wieder“, sagt der Esel. „Aber Du hast ja gehört, wir sind nicht allein. Der Engel schickt uns Helfer“, antwortet der Ochse. Beruhigt verabschiedet sich der Ochse: „Bis bald, lieber Esel. Du bist mein allerbester Freund!“ Kurz darauf kommt er an die erste Kreuzung. Wohin soll er laufen? Nach rechts, nach links? Auf einmal flitzt eine Maus herbei. „Da bist du ja, lieber Ochse. Der Engel hat mich geschickt.“ „Der Engel? Dann bist Du ja ein Helfer des Engels und kannst mir sicher sagen, wo ich langgehen muss?“ „Aber natürlich, der rechte Weg ist der richtige. Da geht es nach Bethlehem.“ Der Ochse bedankt sich und macht sich auf den Weg.


Fr, 4.12.: Esel macht sich auf den Weg

Der Ochse hat den Stall saubergemacht und alles aufgeräumt. Er vermisst den Esel schon. Der Esel macht sich auf den Weg. Auch er steht bald an der Wegkreuzung und überlegt, wo es lang geht. „Soll ich nach rechts, oder nach links? Was ist, wenn ich den falschen Weg wähle? Dann werde ich Maria nie finden.“ Da flitzt wieder die Maus herbei. „Schön, dass Du da bist, ich habe schon auf Dich gewartet.“ Der Esel freut sich, dass ihm die Maus hilft. „Der linke Weg führt Dich zu Maria! Und wenn Du nach rechts schaust, siehst Du ganz in der Ferne noch Deinen Freund, den Ochsen laufen.“ Der Esel erhascht noch einen letzten Blick auf seinen Freund und startet dann nach links, um Maria zu suchen.


Die Weihnachtsgeschichte als Adventskalender (leben-und-erziehen.de)