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Ein Attraktiver Standort in der Metropolregion Rhein-Neckar

Städtebauförderprogramm Soziale Stadt

Was macht eigentlich eine Quartiersmanagerin?


Die Titelmelodie von „Indiana Jones“ dudelt durchs Badezimmer. Noch ein wenig schlaftrunken blinzelt Ingrid Schwarz auf ihr Handy. Frau Reimer von der Stadtverwaltung schreibt, dass der erste Termin des Tages um eine halbe Stunde vorverlegt werden muss. Also noch fix Zähneputzen und dann ab nach Schifferstadt!

Seit Januar ist Schwarz Projekt- und Quartiersmanagerin der Stadt oder – wie sie selbst sagt – Übersetzerin. Aus Fachchinesisch macht sie Umgangssprache und umgekehrt. So bringt sie Experten und Laien an einen Tisch.

Heute früh reicht es nicht für einen Abstecher ins Büro. Normalerweise verbringt Schwarz 50% ihres Arbeitstages vor dem Computer, meistens mit dem Beantworten von E-Mails. Heute muss das „mobile Büro“ alias ihr Auto herhalten. Auf dem Weg nach Schifferstadt erledigt Schwarz schon mal ein paar Anrufe.

Im Rathaus angekommen, geht es direkt mit dem ersten Termin los: Vertreter des Experten-Teams „Goldener Hut“ haben um eine Besprechung zur Abstimmung ihrer Aktivitäten in Sachen Tourismus gebeten. Sie gehören zum „Forum Soziale Stadt“, das, aufgeteilt in Kleingruppen aus Experten, eigenständig an der Weiterentwicklung der „Sozialen Stadt“, einem Programm der Städtebauförderung zur Verbesserung der Lebensbedingungen, arbeitet. Die Experten kommen dabei aus den verschiedensten Bereichen, zum Beispiel Gestaltung, Verkehr, Jugend, Senioren und so weiter. Auch der neue Radfahrer- und Fußgängerbeauftragte Markus Dietz ist dabei (siehe Seite ?). Die Koordination der Projekte und Beteiligten, aber auch der sinnvolle Einsatz der Fördermittel des Bundes liegt in Schwarz´ Verantwortung.

Nach der Expertenrunde wartet bereits die Lenkungsgruppe auf die Quartiersmanagerin. Die Fachbereichsleiter, die Leiterin des Referats „Wirtschaft und Kultur“, die Beigeordneten und die Bürgermeisterin wollen wissen wie es mit der „Sozialen Stadt“ vorangeht.

Eine Personengruppe, die das ebenfalls brennend interessiert, sind momentan die Anlieger vom Kreuzplatz (siehe Seite ?). Bei dessen Umgestaltung, ebenso wie bei vielen weiteren Projekten im Programm „Soziale Stadt“, können Bürgerinnen und Bürger aktiv mitwirken. Bei der heutigen Anliegerversammlung zeigt Schwarz anhand eines großformatigen Plans des Kreuzplatzes, was aus den Ideen, die beim öffentlichen Workshop im November letzten Jahres gesammelt wurden, geworden ist. Gemeinsam werden Abstände gemessen und Informationen ergänzt.  

„Wichtig ist, dass die Grundideen der Bürger erhalten bleiben, damit sich am Schluss alle am Ergebnis erfreuen können“, sagt Schwarz, „natürlich bekomme ich auch mal Nachrichten von Bürgern, die mit dem einen oder anderen Detail nicht zufrieden sind. Solche Kritiken sammle ich dann und prüfe frühzeitig, ob möglicherweise mehrere dieser Meinung sind, sodass man die Idee vielleicht überdenken muss.“ Genauso wichtig sei es, die Bürger darüber zu informieren, weshalb einzelne Wünsche nicht umgesetzt werden können. Als Mittelpunkt eines riesigen Netzwerks versuche sie jedes Anliegen vorbehaltlos anzuhören, transparent zu kommunizieren und alle Beteiligten zu einem Teil des Ganzen zu machen.

 

Für alle Fragen rund um die „Soziale Stadt“ ist Quartiersmanagerin Ingrid Schwarz Ihre Ansprechpartnerin. Schreiben Sie Ihr gerne eine E-Mail an sozialestadt@schifferstadt.de oder kommen Sie zur Sprechstunde jeden dritten Dienstag im Monat ab 15 Uhr in Zimmer 211 oder Zimmer 230.

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