Jugendtreff im Winter

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Humanität ist unteilbar
Menschlichkeit und Solidarität sind wichtige Grundpfeiler der menschlichen Gemeinschaft, wer möchte das bestreiten. Schwieriger wird es bei der Frage, was es im Einzelnen bedeutet. Wo beginnt Humanität, wo endet sie und welche Rolle spielen dabei von Menschenhand gezogene Grenzen?

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Damit gehen schwierige philosophische, soziale und politische Fragestellungen einher. Sie verblassen jedoch für mich vor der einzigen Frage, ob wir Menschen in Not helfen müssen, um ihnen das nackte Überleben zu sichern. Um nicht mehr und nicht weniger geht es in der aktuellen Flüchtlingssituation. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir genau das tun müssen.

Derzeit kommen tausende von Menschen unter Lebensgefahr und schwierigen Bedingungen aus Kriegs- und Krisengebieten zu uns, weil sie Angst haben. Angst vor einem menschenunwürdigen Leben, Angst, an Hunger und Elend zu sterben, Angst in kriegerischen Auseinandersetzungen getötet zu werden.

Sicherlich können wir nicht alle aufnehmen, die auf dieser Welt von Not und Elend bedroht sind. In dieser Hinsicht müssen innerhalb der Europäischen Union und weltweit politische Lösungen gefunden werden. Aber denen, die aus existentieller Not hier sind müssen wir helfen, einfach weil wir Menschen sind, genau wie sie. Das gilt für mich immer und unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Nationalität. Es ist reiner Zufall, dass wir in relativer Geborgenheit auf dieser und nicht auf jener Seite der Grenze geboren sind. Freuen wir uns darüber und bedenken wir, dass es Menschen gibt, die dringend Hilfe benötigen.

Verbände, Behörden und Stadtverwaltung tun was sie können, um Flüchtlingen einen menschenwürdigen Aufenthalt zu ermöglichen. Die „amtliche“ Hilfe hat jedoch Grenzen und genau dort wird ehrenamtliche Hilfe wichtig. Ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kann die große Zahl von Menschen kaum würdig untergebracht und betreut werden. Die ehrenamtlich Engagierten leisten durch ihre Hilfe einen bedeutenden humanitären Beitrag. Insbesondere geben sie den Menschen Zuversicht, Zuwendung und Unterstützung in den verschiedensten Lebenslagen. Dieses Engagement hat für mich höchsten Stellenwert, denn diese Menschen brauchen ganz besonders die Erfahrung, willkommen zu sein.

Gemeinsam mit allen, die sich mit Rat und Tat für Flüchtlinge engagieren und mit allen, die den Begriff „Humanität“ mit Leben füllen bitte ich Sie: Lassen Sie uns zusammenstehen und die gestellten Aufgaben angehen. Lassen Sie uns nicht nur die Schwierigkeiten sehen, sondern auch die Chancen auf persönliches und gesellschaftliches Wachstum, die in der Bewältigung der Flüchtlingssituation liegen.

Ihre

Ilona Volk
Bürgermeisterin


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Bürgermeisterin Ilona Volk
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