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Schifferstadts weisses Gold - der rettich!

Viele verbinden mit dem Namen Schifferstadt den Gedanken an den Rettich. Die Bedeutung dieses Edelgemüses kennzeichnet sein Beiname - Weißes Gold.

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Weiße, rote, blaue, schwarze, lange, halblange oder rundliche Rettiche, insgesamt bis zu 20 Sorten sind in den Samenkatalogen bundesdeutscher Züchtereien zu finden. Rettiche, nah verwandt mit den Radieschen, werden zu den Salat und Gemüsepflanzen gezählt. Schon in der Antike taucht der Name des Rettichs auf, und wir verfolgen seinen Weg durch unzählige Rezept- und Kochbücher, und noch heute schätzen wir die Vorzüge dieser edlen Pflanze. Geschmacklich gibt es durchaus Unterschiede: Weiße und rote Rettiche schmecken etwas milder als die trockenere schwarze Variante.

Seit 1920, dem Beginn des speziellen Rettichanbaus, steigerte sich jahr für Jahr seine Bedeutung für die heimische Landwirtschaft. So trug der Rettich den Namen der Stadt weit über ihre Grenzen hinaus und alljährlich lockt das Rettichfest viele Besucher von nah und fern.

Vier Tage lang wird das scharfe Gemüse gefeiert. Auch heute noch wird viel Wert auf Traditionen gelegt, beispielsweise auf die Rettichpolka, das Fassbier-Anstechen und das traditionelle Rettichboxen.

Auf dem Rettichfest wird der Rettich hauptsächlich „pur“ verzehrt. Dafür schneidet man ihn zu einer Rettichspirale, die mit Schnittlauch garniert zum Bier gereicht wird.
Die Schifferstädter schätzen den Rettich aber auch als ein vielseitiges Gemüse. Bei vielen kommt Rettich zwei- bis dreimal pro Woche auf den Tisch, als Salat oder warme Beilage.

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