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Löbejün (Sachsen-Anhalt)

Nach der Wende 1989 erging an viele westdeutsche Kommunalverwaltungen der Aufruf, den Gemeinden in der ehemaligen DDR zu helfen, funktionierende Verwaltungen aufzubauen. Amtshilfe mit Folgen…

Hallesches Tor
Hallesches Tor

Neben dem Gedanken zur Unterstützung der Menschen, die sich nun in dem neuen Staatsgefüge zurechtfinden mussten, ging es um aktive Hilfe zum Aufbau von Verwaltungen nach demokratischen Grundsätzen. Die Kreisverwaltung Ludwigshafen (heute Rhein-Pfalz-Kreis) kümmerte sich um den Saalkreis (den Landkreis um die Stadt Halle in Sachsen-Anhalt) – die Stadtverwaltung Schifferstadt nahm sich besonders der Stadt Löbejün an.

Der für die Entwicklung seiner Kommune sehr engagierte Löbejüner Bürgermeister Thomas Madl, damals Mitglied des Magdeburger Landtags, war neugierig auf den Erfahrungsaustausch mit dem Schifferstadter Bürgermeister Josef Sold und dessen Verwaltung, die gerne Unterstützung gaben. Konkrete Hilfe in vielen grundlegenden kommunalen Fragen wie Stadtsanierung, Feuerwehr, Schulwesen, Zweckverbände und mehr führten die beiden Bürgermeister und deren Verwaltungsleute ab 1991 immer wieder zusammen.

Dass dabei auch Vereinskontakte geknüpft wurden, ist nicht verwunderlich: Feuerwehr, Radfahrervereinigung und FSV 13/23 kamen ihren „Partnervereinen“ näher. Die vielfältigen Verbindungen blieben nicht unbeachtet: der Schifferstadter Ältestenrat war sich einig, „die bestehenden freundschaftlichen Beziehungen urkundlich zu bestätigen“. Die Bürgermeister Thomas Madl (Löbejün) und Edwin Mayer (Schifferstadt) unterzeichneten am 3. Oktober 2002 in Löbejün die Urkunde zur Städtefreundschaft.

Die Gemeinde Löbejün wurde 961 in einer Urkunde von Kaiser Otto I. erstmals erwähnt. Wird Löbejün 1288 noch als Dorf bezeichnet, heißt es in einem Dokument von 1390 bereits "Stadt Löbejün". Doch 600 Jahre später: der Magdeburger Landtag beschloss eine Verwaltungsreform. So wurde zum 1. Januar 2011 per Gesetz aus den bisher politisch eigenständigen Städten und Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft „Saalkreis Nord“ eine Einheitsgemeinde. Die Schifferstadter Partnergemeinde Löbejün hat nun den Status einer „Ortschaft“ und gehört mit weiteren Ortschaften der neuen Stadt Wettin-Löbejün an.

Eine Besonderheit im musikalischen Bereich hat Löbejün vorzuweisen: ein Schalmeien-Orchester - zum ersten Mal erklingen diese Instrumente in Schifferstadt beim Neujahrsempfang 2003. Löbejün ist auch die Geburtsstadt des Balladen-Komponisten Carl Loewe (1796 – 1869). So gründete sich dort 1992 die Internationale Carl-Loewe-Gesellschaft e.V. Tipp: Carl-Loewe-Festspiele – hochkarätiges Programm mit musikalischen Raritäten und internationalen Künstlern!

Löbejün pflegt die Tradition, zu besonderen Anlässen Freundschaftssteine aus dem örtlichen Porphyr-Steinbruch zu setzen. Einen solchen erhielt die Stadt Schifferstadt zum Jubiläum „50 Jahre Stadtrecht“ im Jahr 2000, der rechts der Speyerer Straße am Stadteingang Schifferstadt aufgestellt wurde.

Bürgermeister Thomas Madl lässt es sich nicht nehmen, wichtige Schifferstadter Ereignisse mitzuerleben - auch unter dem nachfolgenden Schifferstadter Bürgermeistern Klaus Sattel riss die Verbindung nicht ab – und ebenso pflegt Bürgermeisterin Ilona Volk gerne den Kontakt.


Die Bürgermeister Thomas Madl und Ilona Volk sowie der Vorsitzende der Inter-
nationalen Carl-Loewe-Gesellschaft, Andreas Porsche, vor dem Carl-Loewe-Denkmal

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Bürgermeisterin der Stadt Schifferstadt

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