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Osterhasen setzen sich für faire Kakaopreise ein


Während Schokoladenunternehmen zu Ostern Rekordumsätze erzielen und die Schokoladeneier bei uns weiter teuer sind, sinkt der Kakaopreis auf dem Weltmarkt rapide und die schwierige Lage der Kakaobäuerinnen und -bauern verschärft sich weiter. Mehr als 1,5 Millionen Kinder arbeiten unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen, weil die Eltern auf den Zusatzverdienst der Kinder angewiesen sind, um überleben zu können.

In Schifferstadt sammeln die „Osterhasen“ vom Weltladen und der Fairtrade Stadt Arbeitsgruppe auf dem Wochenmarkt am Freitag, 27. März zwischen 10 und 12 Uhr Unterschriften für einen Appell an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Gemeinsam mit dem INKOTA Netzwerk und vielen anderen Organisationen fordern sie faire, kostendeckende Preise entlang der gesamten Agrarlieferkette in der anstehenden Reform der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken aufzunehmen –  und natürlich gibt es auch kleine FAIRsucherle.

Das INKOTA Netzwerk ist eine entwicklungspolitische Organisation, die mit politischen Kampagnen und in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen im globalen Süden Hunger und Armut bekämpft und für eine gerechte Globalisierung eintritt. INKOTA stärkt Menschen im globalen Süden, damit sie sich selbstbestimmt von Hunger und Armut befreien können. Mit der Kampagne Make Chocolate Fair! setzt sich INKOTA für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Kakaobauernfamilien ein und fordert das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit.