Die Wanderausstellung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz im Foyer des Rathauses liefert Antworten auf Fragen wie: Woran erkennt man ein nachhaltigeres T-Shirt? Warum sollte man Smartphones möglichst lange nutzen? Wie kann man nachhaltiger konsumieren und trotzdem Geld sparen?
Am 12. September wurden die Fairen Wochen ab 10 Uhr im bzw. gegenüber dem Weltladen mit „Fair in den Tag mit fairem Allerlei zum fairkosten“ eröffnet.
Ein Reisebericht aus dem Krisengebiet Israel und Palästina erwartete alle Interessierten am 15. September um 19 Uhr im Pfarrheim Herz-Jesu, Salierstraße 98 a. Unter dem Motto „Wir weigern uns Feinde zu sein“ berichteten Gemeindemitglieder und FreundInnen der Mennonitengemeinde über Land, Leute und von den Erfahrungen Ihrer Reise. Bei dieser Reise wurde der Erlös des Kohlhöfer Kunsthandwerkermarktes vom November 2024 von der Mennonitengemeinde an Friedensinitiativen und -projekte in Israel und Palästina gespendet.
Am 19. September fand ein ökumenischer Impuls-Gottesdienst zum Thema "Gemeinsam die Vielfalt des Fairen Handels entdecken" in die Lutherkirche statt.
Weiter ging es mit dem Kleidertausch am 26. September von 17 bis 19 Uhr im Pfarrzentrum St. Jakobus, Kirchenstraße 16. Nachhaltigkeit fängt im Kleiderschrank an. Wenn Lieblingsteile da sind, die nicht mehr angezogen werden, dann können sie hier getauscht werden. So können Alle neue Sachen finden und gleichzeitig Umwelt und deinen Geldbeutel entlasten. Jedes Kleidungsstück, das nicht produziert werden muss, spart Ressourcen ein und verringert Müll.
Wegwerfen und neu kaufen war gestern. Heute wird getauscht.
Mit dem „Tischlein deck dich“ endete am 27. September das Programm zu den fairen Wochen. Jede und jeder war eingeladen an den vorhandenen Biertischgarnituren Platz zu nehmen und das mitgebrachte Picknick in netter Gesellschaft zu verzehren. Mit den mitgebrachten Köstlichkeiten wurden in der Vergangenheit beeindruckende Buffetts gezaubert. Nach dem „Geben und Nehmen“-Prinzip macht man anderen durch sein mitgebrachtes Essen Freude und kann anderes versuchen und genießen.
2025 hat uns Elsa & der Viertelton mit einem unterhaltsamen musikalischen Spaziergang durch die Heimaten der Musiker und dem Blick über den Tellerrand hinaus erfreut und durch den Nachmittag begleitet.
Mit dem aus Syrien stammenden Oud-Virtuosen Samer Alhalbabi, der improvisationsfreudigen Cellistin Isabel Eichenlaub und dem Folkmusiker und Gitarristen Peter Braun haben sich drei gefunden, die quer durch die Genres und Kulturen eine Verbindung schaffen zwischen Folk, Klassik und Weltmusik - eine Musik, in der Freiheit und Frieden über alle Begrenzung hinweg lebendig ist. Mit Oud, Cello, Gitarre und Stimmen schaffen sie eine neue Poesie aus Klängen, Rhythmen und Worten und nehmen ihre Zuhörer mit auf eine spannende musikalische Reise zwischen Orient und Okzident.

