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Vorbereitet sein im Krisenfall: Sichere Informationsquellen kennen


Dann sind schnelle Entscheidungen, ein eingespieltes und geschultes Team sowie verlässliche Kommunikation nach außen gefragt. Genau für solche Krisenfälle bildet die Stadtverwaltung einen Verwaltungsstab, der im Ernstfall mit der Feuerwehr zusammenarbeitet. Ein wichtiger Bestandteil des Bevölkerungsschutzes ist auch das Wissen um offizielle und vertrauenswürdige Informationsquellen. Denn nur, wer verlässliche Warnungen rechtzeitig erhält und Falschinformationen sicher erkennt, kann angemessen reagieren und Schaden begrenzen.

Warum verlässliche Informationsquellen wichtig sind

In Notlagen wie Unwettern, Hochwasser, Stromausfällen oder größeren Störungen können Medienberichte, soziale Netzwerke oder Gerüchte zu Verunsicherung führen. Falschinformationen (zum Beispiel Hoaxes oder manipulierte Inhalte) können dazu beitragen, dass Menschen Situationen falsch einschätzen oder falsche Entscheidungen treffen. Deshalb ist es wichtig, auf offizielle Warnmeldungen und seriöse Informationsquellen zu achten.

Offizielle Warnkanäle zur Krisenkommunikation

Im Krisenfall wird die Bevölkerung über mehrere etablierte Kommunikationswege informiert:

  • Warn-Apps wie NINA oder KATWARN, die Push-Nachrichten direkt auf das Smartphone oder Tablet senden.
  • Cell Broadcast-Nachrichten: Warnungen, die direkt über das Mobilfunknetz gesendet werden – unabhängig von Telefonnummer oder App-Installation.
  • Radio und Fernsehen, die besonders wichtig sind, wenn Internet und Mobilfunk ausfallen.
  • Webseite der Stadt Schifferstadt (www.schifferstadt.de) und Social-Media-Kanäle der Feuerwehr Schifferstadt und der Stadtverwaltung.
  • Lokale Sirenen: akustische Warnsignale, die auf Gefahren hinweisen und zum Einschalten eines Informationskanals aufrufen.
  • Aushänge am Rathaus und bei der Feuerwehr

 

Diese Systeme ergänzen sich und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass möglichst viele Menschen die Warnung erreichen – auch bei Teilausfällen einzelner Netzwerke.

Das können Bürgerinnen und Bürger tun:

  • Amtliche Warnungen ernstnehmen und weitergeben, an Nachbarschaft, Freundeskreis und Familie.
  • Erreichbarkeit sicherstellen, wer von einer Krise betroffen ist.
  • Warn-App herunterladen, zum Beispiel die Warn-App NINA oder KATWARN

 

Warnmeldungen verstehen und richtig reagieren

Warnmeldungen enthalten nicht nur Informationen über Gefahren, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen, wie beispielsweise Schutz suchen, Informationen einholen oder Notfallnummern bereithalten. Ein früher Blick auf solche Meldungen kann lebensrettend sein.

In Krisen werden falsche oder irreführende Informationen oft besonders schnell verbreitet. So können verlässliche Inhalte erkannt werden:

  • Prüfen der Quelle: Offizielle Behörden, etablierte Medien und staatliche Plattformen sind in der Regel vertrauenswürdig.
  • Klare Verantwortlichkeit beachten: Impressum und Kontaktangaben auf Websites helfen dabei, die Herkunft und Seriosität einzuschätzen.
  • Informationen vergleichen: Stimmen mehrere vertrauenswürdige Quellen überein, ist die Meldung höchstwahrscheinlich korrekt.

Wenn eine Information Zweifel aufwirft oder nicht verifiziert werden kann, sollen diese auf keinen Fall weiter verbreitet werden.