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Wasserinseln für Tiere in der Kita Haus des Kindes


Wenn die ganz Kleinen Großes bewirken können – acht Familien, Petra Moser von der Gartenrevolte und Caroline Probst vom Planungsbüro Probst sowie die Naturgartenpädagogin der Kita Haus des Kindes starteten am vergangenen Dienstag eine Mitmachaktion auf dem Gelände der Kita Haus des Kindes. Die Aktion sollte auf die Themen Hitze und Wasser aufmerksam machen.

Aus Schalen, die die Eltern von zuhause mitgebracht hatten, Ästen, Steinen und Rinde gestalteten die großen und kleinen Helfer Kleintier- und Insektentränken. Auch Schilder aus Holz wurden gebastelt und bemalt sowie ein Baumstumpf im Boden verankert, um die Tränken darauf abzustellen.  

Bereits am Vormittag hatten die Hort-Kinder der Kita erarbeitet, was bei Hitze zu tun ist. Gemeinsam wurden dabei auch verschiedene Oberflächentemperaturen gemessen, zum Beispiel 62,2 °C auf dem Fallschutzbelag 62,2 °C oder 49,9 °C auf der Terrasse.

Das durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) geförderte Klimaanpassungskonzept beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels, die auch im Kita-Alltag zunehmend spürbar werden, darunter Hitze, zunehmende UV-Belastung, Trockenheit und Starkregen. Für die Kita Haus des Kindes wurde die Förderung des Konzepts bewilligt. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die Kindern und Kitapersonal im Alltag helfen. Gleichzeitig wird ein besonderes Augenmerk auf naturbasierte Maßnahmen gelegt: Entsiegelung, Pflanzung von Bäumen und Sträuchern, Fassadenbegrünung und vieles mehr.